Für mich, als Schmetterlingsfotograf, ist der Winter immer eine gute Zeit um einen Rückblick auf die vergangene Makrosaison zu werfen.
Auch 2025 konnte ich so einige schöne Tagfalter fotografisch festhalten.
Hier zeige ich meine persönlichen Highlights, von 500 gemachten Aufnahmen habe ich mir 10 davon ausgesucht.
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Das Nachtpfauenauge (Saturnia pavonia)
Auf diesen Fund bin ich ganz besonders stolz.
Ein so schönes und frisch geschlüpftes Exemplar auf der Wiese zu finden, bleibt ein unvergesslicher Moment für mich.
Mein Bruder hat mir vor Jahren ein totes Exemplar abfotografiert, ich habe mir daraufhin die Region rund um seinen Wohnort auf Google Maps angeschaut.
Eine große Wiese mit Baggersee stach mir dabei ins Auge, also ging ich jedes Jahr genau passend zur Flugzeit dieser Art dorthin und suchte.
Immer erfolglos, immer ohne Foto heim, immer 35km hin und wieder zurück, jahrelang.
Nach 5 Jahren hatte ich dann endlich Glück, unversehrt und mit noch geschlossenen Flügeln klammerte sich das Nachtpfauenauge im Gras fest.
Es schlüpfte mit großer Wahrscheinlichkeit in der Nacht zuvor, ich hatte also ein frisches Exemplar entdeckt und konnte es bei gutem Licht fotografieren.
Geduld zahlt sich aus.
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Aurorafalter (Anthocharis cardamines)
Die Aurorafalter läuten den Frühling ein, und somit auch die Faltersaison.
Ich habe hunderte Aufnahmen dieser Art, doch ein Foto mit leerer Puppenhülle fehlte mir noch.
Auch das hat 2025 geklappt und verdient den Platz in den Top 10.
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Schwalbenschwanz (Papilio machaon)
Ein seltener Gast auf den Wiesen, trotzdem finde ich den Schwalbenschwanz mindestens einmal jährlich irgendwo in Deutschland.
Diese Aufnahme zeigt das erste Sonnenlicht das den Hintergrund anstrahlt, mein Motiv schlummert noch friedlich.
Ein zweites Exemplar, ein paar Meter weiter, war schon sehr blass und strahlte nicht mehr so schön in seinen Farben wie jenes hier im Bild.
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Osterluzeifalter (Zerynthia polyxena)
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Magerrasen Perlmuttfalter (Boloria dia)
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Mittlerer Perlmuttfalter (Fabriciana niobe)
Ein absolutes Zielmotiv war dieser Perlmuttfalter.
Ich musste viele Jahre warten, bis ich diese Art fotografieren konnte.
Fliegt nur noch in wenigen Gebieten verlässlich, ruht nachts eher im Wald statt auf der Wiese.
Ich konnte diese Art abends, bei letztem Licht, dicht am Waldrand finden.
Viele Exemplare flogen auch direkt in den Wald rein und suchten sich dort ihren Schlafplatz.
Ein relativ frisches, und auch sehr rotes, Weibchen diente mir am Morgen darauf als Motiv.
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Baumweißling (Aporia crataegi)










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